Entrepreneurial Year

8 Tage. 3 Personen. 1 neue Website.

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Wie zieht man in nur einer Woche eine komplette Homepage um? Ganz einfach, man macht ein Bootcamp draus. Zuerst einmal braucht man eine gute Arbeitslocation. In unserem Fall hieß das: Mitten im Nirgendwo der Schweizer Alpen, umgeben von sensationellem Panorama und viel Natur, die nicht mit irgendwelchen Attraktionen ablenkte. Wichtig ist auch, dass alle gemeinsam an Ort und Stelle sind, denn nur so kann eine effektive Arbeitsatmosphäre geschaffen werden. Als kleinen Pluspunkt obendrauf, gab es die Rund-um-Versorgung gratis dazu. Was ein Luxus!

Nun aber schön der Reihe nach.

Ende Januar trafen Andreas, Marc und ich uns bei Marc zu Hause im herrlichen und wunderhübschen Dörfchen Flums, nahe der deutsch-österreichischen Grenze. Zu unserem großen Glück war Marc’s Mutter auch vor Ort und hat uns täglich mit wunderbaren Speisen versorgt, lediglich für das Frühstück war jeder selbst verantwortlich. So kam es also, dass wir drei uns jeden Morgen pünktlich um 9:00 Uhr an unseren Arbeitsplätzen einfanden um wie wild auf den Computertastaturen zu tippen. Wir haben programmiert, geschrieben, Rechnungen erstellt, getestet, diskutiert, Kompromisse gefunden, Ideen ausgetauscht und verworfen, kalkuliert, korrigiert, gelayoutet, dumme Tasks und spannende Aufgaben übernommen. Und uns jeden Tag darüber gefreut, dass Vibraa.com wächst, gedeiht und funktioniert. Die neue Website vereint das neue Vibraa 3-Säulen Konzept Shop, Guide und Blog auf wunderbar einfache Art und Weise, mit dem überaus positiven Nebeneffekt, dass wir von nun an auch in die Schweiz und nach Österreich liefern.

Für uns war das Bootcamp eine überaus arbeitsreiche Woche von 8 Tagen bei der wir weder für Wochenende noch Geburtstag eine Ausnahme gemacht haben. Von morgens bis tief in die Nacht hinein wurde gearbeitet, lediglich durch kleine Jogging Runden oder Spaziergänge unterbrochen und natürlich mit ausreichend Erholungsphasen während des Essens. Und gerade weil’s so intensiv war haben alle viel gelernt. Jeder für sich persönlich, aber auch gemeinsam sind wir uns über Fragen wie „wo soll das alles hin?“ und „was wollen wir eigentlich genau?“ klarer geworden. Die Zeit gemeinsam war unglaublich intensiv und vor dem Hintergrund, das wir uns erst seit wenigen Tagen kannten, auch eine ziemliche Herausforderung.

Mit Andreas und Marc kann man gut und strukturiert arbeiten, jeder hat seine Aufgabe, die gemacht wird bis es eine neue Herausforderung gibt und kontinuierlich wird Zeit für ein gegenseitiges Update frei geräumt. Wir wussten praktisch immer genau woran die anderen gerade arbeiteten. Am Ende war natürlich trotzdem zu wenig Zeit, wie das halt immer so ist. Nach dem letzten Bootcamp-Tag waren die großen Tasks abgehakt und bearbeitet, doch viele, viele Kleinigkeiten blieben noch zu beheben. Doch nach 8 arbeitsintensiven und kräftezehrenden Tagen legten wir eine Wochenend-Pause ein – Nur um dann Montags gleich wieder motiviert in die neue Woche zu starten. Denn eigentlich ist es ja nie ganz fertig…

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