Entrepreneurial Year

Im Rückspiegel

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Manchmal merkt man gar nicht, was man macht. Man lebt und arbeitet so vor sich hin und schaut meistens nur nach vorne – zu den Zielen, die man erreichen möchte. Ein Blick nach hinten eröffnet einem aber manchmal unerwartete Perspektiven.

So ging es uns vor einigen Tagen auch, als wir mal wieder an einer Homepage für eine Bekannte saßen. Mal wieder, weil das öfters vorkommt. Wie oft eigentlich? Wir zählten nach und das Ergebnis verblüffte uns: In den letzten 10 Jahren haben wir insgesamt mehr als 40 Websites aufgebaut. Da ist doch schon einiges zusammengekommen. Und das war uns bisher noch gar nicht so bewusst.

Wir haben uns schon während der Schulzeit mit der Entwicklung von Websites ein gutes Taschengelt dazuverdient. Marc betrieb damals sogar eine kleine Webagentur. Wir bauten Websites für Selbständige, Vereine und Unternehmen und während des Studiums wurden die Projekte immer aufwendiger. Vor etwa zwei Jahren stiegen wir dann sogar ins eCommerce ein und entwickeln und betreiben mit Vibraa einen eigenen Online Shop.

Websites erstellen können wir. Unsere 10’000 Stunden haben wir hier wohl bald erreicht. Nach der Managementlehre könnte man das als Kernkompetenz bezeichnen und man sollte diese Fähigkeiten im Markt ausspielen. Das taten und tun wir auch, nur waren Websites für uns meist ein Instrument unter vielen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (z.B. XY bekannter zu machen). Was passiert nun also, wenn wir Websites nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als eigenständiges Produkt ansehen? Genau das: Novopage.

Novopage

Mit Novopage bieten wir nun etwas an, was wir eigentlich ohnehin schon immer getan haben, nur jetzt eben bewusst und explizit. Unsere Website-Projekte finden damit ein Gefäß und werden greifbarer – auch für unsere Kunden. Und was uns am meisten Freude macht: Wir starteten dieses Business ungefähr vor 10 Jahren mit Sales. So wie es sein sollte.

Und die Moral von der Geschicht? In den Rückspiegel sollte man nicht nur schauen, wenn man abbiegen möchte. Denn manchmal eröffnen sich dadurch Perspektiven und Chancen – neue Wege, die man sonst verpassen würde.

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